Zapfen
 
 

Fragen & Antworten

 
 

Im Folgenden finden Sie häufig gestellte Fragen rund um das Thema Christbäume aus Baden - Württemberg. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne jederzeit  über das Kontaktformular kontaktieren. 

 
 

 
 

Wie viele Christbäume werden jährlich in Baden - Württemberg vermarktet?

In Baden - Württemberg werden rund 2,5 Millionen Christbäume pro Jahr verkauft, von denen etwa 50% aus heimischen Kulturen stammen. Die übrigen Bäume stammen meist aus Norddeutschland und Dänemark. 

 
 

 
 

Woran erkenne ich einen Christbaum, der sicher aus Baden - Württemberg stammt?

Christbäume aus Baden - Württemberg erkennen Sie an dem Etikett des Christbaumverbandes Baden - Württemberg. Nur unsere Mitgliedsbetriebe dürfen das Etikett bzw. das Logo verwenden. Unsere Mitgliedsbetriebe finden Sie unter der Rubrik "Anbieter".

 
 

 
 

Wie sieht der typische Christbaumproduktionsbetrieb in Baden - Württemberg aus?

Ein Großteil der im Land produzierten Christbäume kommen von kleinen Familienbetrieben mit weniger als fünf Hektar Produktionsfläche. Die Christbaumproduktion ist meist einer von mehreren landwirtschaftlichen Betriebszweigen, wie beispielweise dem Ackerbau, der Viehhaltung, dem Weinbau, dem Obstbau oder der Forstwirtschaft.

 
 

 
 

Wieso werden Christbäume nicht im Wald geerntet?

Die Christbaumproduktion ist wie der Weinbau ist eine sehr anspruchsvolle landwirtschaftliche Sonderkultur, welche in zehn bis zwölf Produktionsjahren unzählige Arbeitsschritte erfordert. Um formschöne Christbäume zu erhalten, sind neben der richtigen Sorten- und Herkunftswahl vor allem viele arbeitsintensive Handarbeitsschritte nötig, um einen perfekten Baum zu produzieren. Zudem benötigen Christbäume gute Böden, um Ihren Nährstoffbedarf zu decken. Besonders Rehwild bevorzugt die gut schmeckenden Triebe, so dass die Kulturen meist mit Zäunen geschützt werden müssen.

 
 

 
 

Welches ist die beliebteste Christbaumsorte?

Mit einem Marktanteil von etwa 80 % wird die Nordmanntanne am häufigsten verkauft. Sie eignet sich als Christbaum besonders gut wegen ihrer weichen Nadeln und der langen Haltbarkeit. Meistens wächst sie in speziell für die Christbaumproduktion angelegten Kulturen. Neben Nordmanntannen werden häufig auch Nobilistannen, Blau- und Rotfichten angebaut. 

 
 

 
 

Woher stammt das Saatgut der Nordmanntanne?

Das Saatgut der Nordmanntanne wird meist in Georgien geerntet, da sich die Herkünfte im Kaukasus besonders gut für die Christbaumproduktion eignen. Für die einheimischen Zapfenpflücker ist die Ernte der Zapfen, aus welchem später das Saatgut gewonnen wird, eine wichtige Einnahmequelle. Heutzutage sind die Zapfenpflücker durch moderne Seilsicherung gesichert. 

 
 

 
 

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